Einsatz von Drohnen für das Biodiversitätsmonitoring
Advanced biodiversity monitoring for results-based and effective agricultural policy and transformation
Im Rahmen des Projektes BioMonitor4CAP werden fortschrittliche Überwachungssysteme für die biologische Vielfalt entwickelt, die hauptsächlich die Vielfalt der Zielarten und -lebensräume erfassen und in fünf europäischen Regionen, die die wichtigsten agrarökologischen Regionen der EU repräsentieren, sowie in einer Region in Peru, die einen der globalen Hotspots der biologischen Vielfalt darstellt, getestet, kalibriert und demonstriert werden. Das Projekt wird klassische Indikatorensysteme, die Teil des europäischen Überwachungsrahmens sind (z. B. Farmland Bird Index), mit verschiedenen Indikatorensystemen kombinieren, die größtenteils vor kurzem entwickelt und in Form eigenständiger Systeme angewandt wurden: i) neue Indikatorarten (z. B. Heuschrecke), ii) genetische Vielfalt (eDNA), iii) Vor-Ort-Sensoren (z. B. Flügelschlagfrequenz, akustische Geräusche), iv) funktionale Vielfalt (z. B. Bestäuber) und iv) verschiedene räumliche Maßnahmen.
Herkömmliche Vor-Ort-Überwachungstechniken sind jedoch sowohl zeit- als auch kostenintensiv. Im Gegensatz dazu bieten Fernerkundung und Erdbeobachtung eindeutige Vorteile, da sie eine große Abdeckung, wiederkehrende Beobachtungen, konsistente räumliche Daten und standardisierte Erkenntnisse bieten. Dennoch hat sich die Anwendung dieser Methoden zur Bewertung der biologischen Vielfalt auf Artenebene in kleinerem Maßstab bisher als große Herausforderung erwiesen. Unbemannte Luftfahrzeuge oder Drohnen (UAVs) sind aufgrund ihrer Fähigkeit, sehr detailreiche, hochauflösende Daten aus der Luft aufzunehmen, zu wertvollen Instrumenten für das Monitoring von Flächen geworden. Am ATB wird innerhalb des Projekts untersucht, welches Potential UAV basierte Daten haben, um das Biodiversitätsmonitoring zu unterstützen.
Link zur Projektseite BioMonitor4CAP