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Metadaten beschreiben Daten. Sie enthalten die Informationen, um welche Daten es sich handelt, wann, wie, wo und von wem sie erstellt, herausgegeben oder verändert wurden. In den Metadaten sind nicht die beschriebenen Daten selbst enthalten. Über enthaltene Verknüpfungen zu Download-Links, Webdiensten oder Schnittstellen (APIs) sind die Daten zu finden.
Metadaten helfen dabei,
Metadaten zu Geodaten beschreiben räumliche Datensätze und liefern wichtige Hintergrundinformationen, um Geodaten korrekt zu verstehen und zu nutzen. Sie geben Auskunft darüber, woher die Geodaten stammen, wie sie erhoben wurden und wofür sie geeignet sind.
Folgende Angaben sind typisch für Metadaten von Geodaten:
Diese Metadaten sind entscheidend, um Geodaten richtig zu interpretieren, miteinander zu vergleichen und fehlerfrei zu analysieren. Ohne Metadaten könnten Geodaten leicht falsch verstanden oder ungeeignet eingesetzt werden, etwa durch falsche Maßstäbe oder unpassende Koordinatensysteme.
Bei der Erfassung von Metadaten werden Standards genutzt, damit Metadaten vergleichbar sind und in Metadatenkatalogen angezeigt werden können. Die gängigsten Standards sind die europäische Norm ISO 19115 sowie das deutsche Metadatenmodell DCAT-AP.de, welches auf dem europäischen DCAT-AP (Data Catalogue Application Profile) beruht.
Metadaten werden in Katalogen bereitgestellt, um Geodaten auffindbar und zugänglich zu machen. Für die effiziente Nutzung von Geodaten sind Kataloge damit unverzichtbar.
Zentrale europäische und nationale Kataloge sind
Der Metadatenkatalog der GDI-BMLEH dient der Bereitstellung und Veröffentlichung der Metadaten von Geodaten und -diensten aus dem Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat.